Solothurnstrasse 85 - 2504 Biel-Bienne - 032 341 85 22 - info@rotihaus.ch


Drei Mythen über indisches Essen

Alles ist Curry
Indisches Essen ist viel mehr als einfach nur Curry. Curry als Gewürz zu bezeichnen, ist als ob man Eintopf als Gewürz bezeichnen würde. Curry stammt vom tamilischen Wort «Kaari», was Sauce bedeutet. Es ist ein Kochstil, bei dem man mehrere Gewürze verwendet. Das Mengenverhältnis kann je nach Vorliebe des Chefs variieren. Es gibt aber auch Speisen ohne Curry wie Tandoor oder Biryani. Diese werden normalerweise mit Curries oder mit Raita (einem gewürzten Joghurt) kombiniert.

Curry ist ein Gewürz
Das erste kommerzielle Currygewürz wurde in Madras entwickelt – eine Gewürzmischung der meistgenutzten Gewürze, hauptsächlich für den Export nach Grossbritannien. Ein sehr ähnliches Konzept wie «Italian Spice». Die meisten indischen köche ziehen es vor, eigene Gewürze und Kräuter zu verwenden.

Alles ist scharf 
Wie überall auf der Welt ist das Essen in Südindien, mit der Nähe zum Äquator, schärfer als das Essen im Norden Indiens. Die Schärfe bringt die Leute mehr zum Schwitzen, dadurch kann die Körpertemperatur tief gehalten werden. Je mehr man nach Norden geht, umso milder werden die Speisen tendenziell. Würzig muss nicht unbedingt scharf entsprechen. Das milde sahnige Korma aus dem Norden Indiens ist reichlich mit Gewürzen versehen, aber enthält nur sehr wenig Chili-Pulver. Ungeachtet ihrer Herkunft können fast alle Speisen mild, mittelscharf or scharf zubereitet werden, indem die Menge von Chili-Pulver oder von  frischen Chili-Schoten variiert wird.