Drei Mythen über indisches Essen
Curry ist ein Gewürz
Das erste kommerzielle Currygewürz wurde in Madras entwickelt – eine Gewürzmischung der meistgenutzten Gewürze, hauptsächlich für den Export nach Grossbritannien. Ein sehr ähnliches Konzept wie «Italian Spice». Die meisten indischen köche ziehen es vor, eigene Gewürze und Kräuter zu verwenden.
Alles ist scharf
Wie überall auf der Welt ist das Essen in Südindien, mit der Nähe zum Äquator, schärfer als das Essen im Norden Indiens. Die Schärfe bringt die Leute mehr zum Schwitzen, dadurch kann die Körpertemperatur tief gehalten werden. Je mehr man nach Norden geht, umso milder werden die Speisen tendenziell. Würzig muss nicht unbedingt scharf entsprechen. Das milde sahnige Korma aus dem Norden Indiens ist reichlich mit Gewürzen versehen, aber enthält nur sehr wenig Chili-Pulver. Ungeachtet ihrer Herkunft können fast alle Speisen mild, mittelscharf or scharf zubereitet werden, indem die Menge von Chili-Pulver oder von frischen Chili-Schoten variiert wird.
